Leo Löwe lauerte schon auf dem Altar sitzend auf den Beginn des Gottesdienstes. Schnell zeigte sich, dass er dort nicht zum Erschrecken der Gottesdienstbesucher Platz genommen hat, sondern als Symbol für Mut und Stärke steht und die Mitfeiernden einlädt,darüber nachzudenken, in welchen Situationen sie Mut beweisen mussten. Jakob, Clara und Paul erzählten aus ihrem Leben von Momenten, der sie viel Mut kostete: Der erste Auftritt als Musikerin vor einem Publikum, zum ersten Mal eine ganze Bahn schwimmen oder der erste Schultag in einer neuen Schule, in der man noch niemand kannte. Pater Venansisus fügte seine Erfahrung als Christ aus Sri Lanka an und berichtete vom Mut, den der Glaube oft braucht. V.a. bekräftigte er, dass der Gottesdienst am Sonntag mit vielen anderen Christen eine Quelle der Kraft ist.
Als zweites Symbol bauten die Kinder eine Burg vor dem Altar auf und leitete so den Psalm 18 ein, in dem es heißt: "Bei dir bin ich sicher wie in einer Burg." Gott und andere Menschen geben mir Mut und Halt, so dass ich sicher durch das Leben gehen kann. trugen die Kommunionkinder zusammen und legten ihre Augenblicke der Ermutigung vor den Altar.
In seiner Ansprache nahm Pfarrer Johannsen Bezug auf das Plakat des Weltmissionssonntag und die Ordensschwestern, die in Madagaskar mutig den Menschen in Not zur Seite stehen.
Mitreißend und fröhlich gestaltete Cantiamo die Lieder und Musikstücke, die dem Gottesdienst seinen besonderen Charakter gaben. Belohnt wurden die Musiker und Sängerinnen mit lang anhaltendem Applaus.
Theresa Funke stellte schließlich mit Kaplan Venansius eine Schuldprojekt in Sri Lanka vor, das die Gemeinde künftig unterstützen möchte.
Im Anschluss füllte sich der Pfarrsaal zum gemeinsamen Mittagessen mit vielen jungen und älteren Besuchern. EIn herzliches Dank dem Festausschuss um Laura und Max, die das Zusammensein organisiert haben.










